Chronik

2011

Das IQH feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Damit ist es als Anbieter seiner Art am längsten erfolgreich am Markt präsent. Im Herbst bietet das IQH erstmals Workshopreihen für "QM in Kurorten" an. Seit Inkrafttreten der so genannten „Vereinbarung nach § 137d Abs. 3 SGB V zu den grundsätzlichen Anforderungen an ein (einrichtungs-) internes Qualitätsmanagement für die Erbringung von ambulanten Vorsorgeleistungen nach § 23 Abs. 2 SGB V“ sind Praxen, die Heilmittel in Kurorten im Rahmen ambulanter Vorsorgeleistungen erbringen, verpflichtet, ein QM-System - z. B. analog zum IQH-Modell - zu implementieren.

2010

Das IQH-Handbuch wird im Bereich Arbeitsschutz um die Neuerungen aus der DGUV-Vorschrift II aktualisiert. IQH-Mitglieder werden entsprechend informiert. Das aktualisierte Handbuch findet guten Anklang bei den Mitgliedern. Die IQH-Geschäftsstelle erhält regelmäßig Rückmeldungen, dass das Handbuch als Arbeitsgrundlage in der Heilmittelpraxis nun wesentlich übersichtlicher und besser strukturiert ist.

2009

Im Februar 2009 bestellt der Vorstand Julia Krüger als neue Geschäftsführerin. Die Angleichung der beiden Handbücher für die Fachgruppen Ergo- und Physiotherapie zu einem einheitlichen Handbuch sowie die Einarbeitung der Voraussetzungen der neuen  DIN EN ISO 9000 : 2008 wurden abgeschlossen und durch das Kuratorium freigegeben. Im November 2009 wurden allen IQH-Mitglieder das neue Handbuch nebst Erläuterungen übermittelt. Im Dezember informierte die BGW über die Verlängerung der qu.int.as-Beratungsförderung bis zum 31. Dezember 2011.

2008

Die BGW fördert bis 31.12.2009 das Qualitätsmanagement
mit integriertem Arbeitsschutz in Praxen. Voraussetzung für diese
zusätzliche Fördermöglichkeit ist die erfolgreiche Zertifizierung und
die Teilnahme an Verbundberatungstagen. Aus diesem Grund bietet das IQH
Verbundberatungstage an, deren Kernstück ein IQH-Workshop ist.
Inhaltlich wird an der Erarbeitung eines neuen einheitlichen Handbuches
für Ergotherapie und Physiotherapie und an der Übernahme von 15 Q-Tipps
gearbeitet. Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Handtherapie (DAHTH)
erkennt für die Ausbildung zum Handtherapeuten die Workshops des IQH
für ihr Ausbildungsmodul "Qualitätsmanagement" an.

2007

Nach der nationalen Auszeichnung mit dem Qualitätspreis
der Region Berlin-Brandenburg im Jahr 2006 wollten es die
Verantwortlichen des IQH wissen und starteten eine
Mitgliederzufriedenheitsumfrage. Die Umfrage bestätigte die hohe
Akzeptanz des IQH. Auf Anregung der Mitglieder wurde die Beratungszeit
von 9.00 - 14.00 Uhr um eine Stunde erweitert. 6 Praxen ließen sich
zertifizieren, 29 neue Mitglieder entschieden sich für das IQH und
insgesamt 54 Kursteilnehmer buchten Workskshops des IQH.

2006

Im April 2006 wurde auch das Handbuch für
Ergotherapeuten überarbeitet und die Inhalte der
Managementanforderungen der BGW zum Arbeitsschutz wurden integriert.
Erstmalig wurden 2006 Praxen nach den neuen erweiterten Anforderungen
zertifiziert. Im Juni 2006 wurde den IQH-Mitgliedern Annett und
Christian Seifert (Geschäftsführer der Reha Vita GmbH) der
Qualitätspreis der Region Berlin-Brandenburg vom Minister für
Wirtschaft des Landes Brandenburg überreicht. Das IQH konnte im
laufenden Jahr 40 neue Mitgliedschaften und 71 Teilnehmer von Workshops
verbuchen. Als zusätzliche Schulungsorte wurden Schwerin und Hamburg
ausgeschrieben. Am 01.06.2006 wurde erstmals die Marke von 300
Mitgliedern überschritten.

2005

Das IQH-Handbuch für Physiotherapeuten wurde
überarbeitet, als neue Zertifizierungsgrundlage wurden zusätzlich die
Managementanforderungen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst
und Wohlfahrtspflege (BGW) zum Arbeitsschutz (MAAS-BWG) aufgenommen. Im
Jahr 2005 wurde 7 Praxen die Zertifizierung erteilt, 64 Kursteilnehmer
an Workshops konnten verzeichnet werden und 59 Mitglieder traten dem
IQH bei. Im Juni 2005 erreichte die Mitgliederzahl des IQH erstmals den
Wert von 250.

2004

Der Deutsche Verband der Ergotherapeuten - DVE e. V.
sieht den Nutzen des IQH-Systems auch für den Bereich der ambulanten
Ergotherapie. Die bereits 2003 stattgefundenen Kooperationsgespräche
fruchten in eine Integration des Bereichs der ambulanten Ergotherapie
in das IQH zu Beginn des Jahres 2004. Über 150 Vorabanmeldungen zu den
diesbezüglichen Workshopreihen bestätigen auch hier die Richtigkeit des
Vorgehens.

2003

Zusätzliche Workshopreihen in Bremen und Leipzig
konnten wegen der unvorhergesehenen großen Nachfrage auch in diesem
Jahr angeboten werden. Über 340 Teilnehmer haben mittlerweile die
Workshopreihen erfolgreich besucht und haben somit bereits Qualität für
ihre Praxen groß geschrieben. Der IQH-Verein zählt inzwischen über 130
Mitglieder und erfreut sich eines wachsenden Bekanntheitsgerades bei
Politikern, Krankenkassen, Ärzten und vor allem bei Patienten. Bereits
30 zertifizierte Praxen können nunmehr Ihre Qualität durch ein
Gütezeichen nach außen ausweisen.

2002

Nach anfänglicher Skepsis der Heilmittelbranche wird
die Nachfrage nach dem IQH-System sowie den angebotenen Workshopreihen
immer größer, so dass das IQH zusätzliche Workshopreihen in Lübeck,
Leipzig, Bremen und Garmisch-Partenkirchen anbietet. Die
Workshopteilnehmer sowie die Mitglieder im IQH-Verein haben sich
mittlerweile fast verdoppelt. Das Online-Angebot des IQH wurde
erweitert. Ende 2002 sind mittlerweile 16 Praxen zertifiziert.

2001

Nach knapp zweijähriger Vorbereitungszeit ruft der IFK
im Februar den unabhängigen Verein IQH ins Leben. Primäres Ziel ist es,
mit IQH die erforderliche Qualitätssicherung in der
Heilmittelversorgung voranzutreiben. Es geht darum, die alltäglichen,
organisatorischen Abläufe innerhalb einer Praxis zu standardisieren und
die Patientenversorgung zu verbessern. Oberste Maxime ist dabei die
Patientenzufriedenheit. In Anlehnung an die Anforderungen des
international anerkannten EFQM-Modells entsteht das IQH-Handbuch als
Basis des Systems.
Ende 2001 sind bereits 6 Praxen nach dem IQH-System zertifiziert.

1999

Der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten beschließt, sich intensiv mit diesem Thema Qualitätssicherung in der Heilmittelversorgung auseinander zu setzten. Grundlage unserer Aktivitäten war ein Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz aus dem Jahr 1999, der vorsah, dass ab Januar 2005 nur noch qualitätsgesicherte Praxen zur Versorgung zugelassen werden sollten. Somit begann der IFK mit umfangreichen Materialsichtungen und fachlichen Diskussionen. Im Mittelpunkt stand dabei immer die Überlegung, dass es besser sei Qualitätssicherung durch eigene Aktivitäten zu gestalten als durch den Gesetzgeber oder andere fremdbestimmt zu werden.